Metamorphose
Du schwimmst auf Luft während sich die Welt weiter dreht.
Irgendwo ist es Nacht und Tag. Das dunkle Blau, welches dein Zelt zu sein vorgibt, ohne dich wirklich schützen zu können vor dem Regen, schweigt, während es sich über dir ausbreitet und deinen Blick mit sich reist und erstarren lässt. Das Glimmen der Welten über dir gibt keine Antwort und auch das gleichbleibende Schimmern der Lichter der Stadt am Ende der Bucht scheint sich in einer nur von hier bemerkbaren Metamorphose zu verwandeln, ohne sein Inneres preiszugeben.
Und die Scheinwerfer durchbrechen das Schweigen ohne jemanden zu fragen, sie lösen das Zelt auf und entschleiern rücksichtslos die wirkliche Lüge. Und dichten sie weiter. Der drohende Schatten des Flugzeuges über dir ist Vorbote des Kommenden. Er zieht hinweg, während sein Schall ihm folgt.
Und die Wirklichkeit unter dir klärt sich über dir, du erkennst den Untergrund. Und wirst dir dem Entsetzen bewusst, welches ohne zu wissen was es für dich bedeutet, unter dir lebt und schon immer lebte. Du fasst in das Wasser, die Wärme dessen kann dein Schrecken nicht lähmen, alles verschwimmt in Haltlosigkeit. Und der riesige schwimmende Schatten unter dir, der sich am Himmel über dir spiegelt, ist dort und du hier. Stumme Wellen, die dich hinfort schwemmen, zum Ufer, wo du über die riesige Brücke rennst, deine Füße sind schon nass.
Zuflucht weißt du, findest du innerhalb der Metamorphose. Bis das nie Endende vorbei ist.
Als du hinaustrittst ist auch dort alles nicht mehr wie zuvor.
Das, was du für unergründlich hieltest ist nur noch ein Meer in dem der Klatschmohn größer ist als du selbst.

Metamorphose des Narziss - Dalí
Irgendwo ist es Nacht und Tag. Das dunkle Blau, welches dein Zelt zu sein vorgibt, ohne dich wirklich schützen zu können vor dem Regen, schweigt, während es sich über dir ausbreitet und deinen Blick mit sich reist und erstarren lässt. Das Glimmen der Welten über dir gibt keine Antwort und auch das gleichbleibende Schimmern der Lichter der Stadt am Ende der Bucht scheint sich in einer nur von hier bemerkbaren Metamorphose zu verwandeln, ohne sein Inneres preiszugeben.
Und die Scheinwerfer durchbrechen das Schweigen ohne jemanden zu fragen, sie lösen das Zelt auf und entschleiern rücksichtslos die wirkliche Lüge. Und dichten sie weiter. Der drohende Schatten des Flugzeuges über dir ist Vorbote des Kommenden. Er zieht hinweg, während sein Schall ihm folgt.
Und die Wirklichkeit unter dir klärt sich über dir, du erkennst den Untergrund. Und wirst dir dem Entsetzen bewusst, welches ohne zu wissen was es für dich bedeutet, unter dir lebt und schon immer lebte. Du fasst in das Wasser, die Wärme dessen kann dein Schrecken nicht lähmen, alles verschwimmt in Haltlosigkeit. Und der riesige schwimmende Schatten unter dir, der sich am Himmel über dir spiegelt, ist dort und du hier. Stumme Wellen, die dich hinfort schwemmen, zum Ufer, wo du über die riesige Brücke rennst, deine Füße sind schon nass.
Zuflucht weißt du, findest du innerhalb der Metamorphose. Bis das nie Endende vorbei ist.
Als du hinaustrittst ist auch dort alles nicht mehr wie zuvor.
Das, was du für unergründlich hieltest ist nur noch ein Meer in dem der Klatschmohn größer ist als du selbst.

Metamorphose des Narziss - Dalí
curly-sue - 15. Mrz, 22:22

schreib doch wieder, seis über bilder, falls die dir wichtiger geworden sind? gruß.